Bei strahlendem Sonnenschein waren von der Wählergemeinschaft UNS dabei: Gerhard Schierhorn, Heike Schulenburg, Florian Schönwälder und Wolfgang Witte. Rund 50 interessierte Hanstedter und Hanstedterinnen beteiligten sich am Dorfrundgang.
„Altbürgermeister“ Gerhard Schierhorn und die UNS-Ratsmitglieder Florian Schönwälder, Wolfgang Witte und stv. Bürgermeisterin Heike Schulenburg begrüßten bei strahlendem Sonnenschein rund 50 Teilnehmer/Innen zum Dorfrundgang.

Das Motto lautete: Was läuft in Hanstedt?
Ein bisschen kommunalpolitische Geschichte, aktuelle Themen und Zukunftspläne standen auf dem Programm. Das Resumee vorab:
Hanstedt hat viele schöne Ecken, aber auch noch Potenzial und einige Handlungsbedarfe! Die Teilnehmer gaben zahlreiche Hinweise auf Veränderungsbedarfe. Das wurde von der UNS aufgenommen und wird der Gemeindeverwaltung übergeben.
Hier die Haltepunkte im Dorfrundgang mit einigen Informationen:
1. Alter Geidenhof
Gebäude und Grundstück wurden Anfang der 90er Jahre von der Samtgemeinde
und Gemeinde Hanstedt erworben und zu einem Sozial- und Kulturzentrum
umgebaut. Musikschule, Kindergarten und Veranstaltungsräume werden von der
Samtgemeinde bewirtschaftet; Remise und Hofbereich von der Gemeinde Hanstedt.
In der Remise ist ein Jugendtreff eingerichtet.
Bereits vor einigen Jahren hatte Florian Schönwälder einen Fahrradunterstand
beantragt. Der wurde dann auch gebaut – allerdings ohne Überdachung. Erst gab es
technische Probleme mit der Überdachung, dann viele Diskussionen, wie sie
auszusehen hat und bis heute ist offen, wann und wie die Fahrräder nun endlich ein
Dach bekommen. Florian und die UNS bleiben dran!
2. Sparkasse
Fast jeder im Dorf hat mitbekommen, dass die Sparkasse bauliche Veränderungen
plant. Die Schließfächer wurden zu Ende 2025 gekündigt. Aber was genau ist
geplant? Gerhard Schierhorn erläutert den letzten Stand: Die Sparkasse hat noch
nicht endgültig entschieden, ob das vorhandene Gebäude saniert wird oder ein
kompletter Neubau entsteht. Sicher ist aber, dass der Standort erhalten bleibt und
auch eine personelle Besetzung bleibt. Letzteres ist für viele Sparkassenkunden
eine wichtige Botschaft. Bleibt doch damit ein persönlicher Ansprechpartner vor Ort
erhalten.
3. Küsterhaus
Die letzten Baumaßnahmen im Parkbereich und im Aufenthaltsbereich wurden
erläutert. Hier gab es keine Kritikpunkte. Vorschläge für den Aussenbereich des
Küsterhauses gegenüber der Kirche gab es keine. Eine Anwohnerin spricht die enge
Verkehrsführung insbesondere im Bereich des Briefkastens (Dittmer) an. Hier muss
darüber nachgedacht werden, ob zulasten der Parkplätze eine Vergrößerung des Strassenraumes erfolgen sollte oder ob besser der Status Quo als verkehrs-
beruhigende Maßnahme erhalten bleiben sollte.
Über die Regelung des ruhenden Verkehrs wird intensiv diskutiert. Park- und
Halteverbotsschilder vor der Sparkasse und auch im Kreuzungsbereich Küsterhaus
werden regelmäßig nicht beachtet. Sanktionen finden nicht statt.
Die UNS-Ratsmitglieder wiesen darauf hin, dass das Ordnungsamt dafür im Moment
keine Kapazitäten hat und bisher die Politik das Thema nicht aufgegriffen hat. Im
Vordergrund stand und steht eine möglichst schlanke Verwaltung. Aber das Thema
ist wichtig und sollte in der Gemeinderatspolitik weiter diskutiert werden.
4. Dorfmitte Hanstedt/Hansteder Platz
Mit dem Ensemble Alter Geidenhof, Kirche, Küsterhaus, Dittmer und Dorfkrug
verfügt Hanstedt über eine sehr ansprechende Dorfmitte, um die uns viele andere
Gemeinden beneiden.
Frühling pur – vom Hanstedter Platzt aus fällt der Blick auf die Blumenpracht rund um
die Kirche und auf dem Hanstedter Platz! Bürgerstiftung, die Initiative „Hanstedt
blüht auf“ und viele Einzelpersonen wie Hans Werner Witte und Astrid Ellerbrook
haben in den letzten Jahren unzählige Tulpen, Narzissen und Hyazinthen gepflanzt.
Auf dem Hanstedter Platz kommt es dann auch zu einer ersten intensiven
Diskussion. Wie können Kinder und ältere Menschen möglichst gefahrlos vom
Hansteder Platz zum Cafe Soetebier und zurück kommen?
Im Moment kann fast täglich beobachtet werden, wie der Autoverkehr und der
Fussgängerverkehr nicht gut koordiniert sind. Die UNS-Vertreter erläutern die
rechtliche Situation. Es handelt sich um eine Kreisstrasse und der Landkreis sieht im
Moment aufgrund der noch vergleichsweise ruhigen Verkehrssituation nicht die
Notwendigkeit, etwas für die Fussgänger und Radfahrer zu verbessern. Das ist nicht
akzeptabel findet die UNS. In der kommenden Ratsperiode muss hier was
passieren. Gewünscht wird von den Teilnehmern des Dorfrundganges mindestens
ein Zebrastreifen. Schierhorn erläuterte noch einmal, dass die Verkehrsbehörden
sehr zurückhaltend mit der Genehmigung von Zebrastreifen sind. In aller Regel wird
eine Fussgängerampel favorisiert. Einig waren sich alle, dass hier dringend etwas
passieren muss.
Kann Tempo 30 helfen? Auch dazu eine intensive Diskussion. Altbürgermeister
Schierhorn machte aus seiner Präferenz keinen Hehl: „Ich würde versuchen, den
Strassenabschnitt von Dittmer bis zur Winsener Strasse vom Landkreis zu kaufen
und als Gemeindestrasse auszuweisen. Dann sind Maßnahmen einfacher
umzusetzen.“
5. Rathaus und Rathauswiese
Die Umgestaltung des Rathausplatzes vor wenigen Jahren wurde kurz
angesprochen. Die Parkplatzsituation sowie die Barrierefreiheit konnten verbessert
werden. An der Hansteder Polizeiwache vorbei (Wie lange wird es die noch geben? Das
entscheidet das Land Niedersachsen!) ging es nun zur Rathauswiese.
Wer kennt eigentlich die Parkplätze hinter dem Rathaus und die Rathauswiese?
Die Mehrzahl der Teilnehmer war noch nie hier.
Die Parkfläche hinter dem Rathaus ist für Parkplatzsuchende immer einen Versuch
wert. Es gibt meist noch freie Parkplätze und der Weg zur Apotheke und den
Geschäften in der Winsener Strasse ist nicht weit. Insbesondere, wenn der kurze
Weg über die Wiese zum Volksbank-Parkplatz genutzt wird. Das ist momentan zwar
nur ein nicht ausgebauter Pfad, aber alle Teilnehmer des Rundganges konnten
diesen Wegabschnitt bewältigen.
Gerhard Schierhorn und Florian Schönwälder erläuterten, dass im Bebauungsplan
für diesen Bereich ein Begehungsrecht für die Öffentlichkeit eingetragen sei. Bei der
Aufstellung des Bebauungsplanes hatte man schon eine Zukunftsplanung vor
Augen, die eine fussläufige Verbindung vom Rathaus über die Wiese zum
Volksbankparkplatz vorsah. In der kommenden Ratsperiode sollte weiter daran
gearbeitet werden, dass diese fussläufige Verbindung besser hergerichtet wird.
Auch die Anzahl der Parkplätze hinter dem Rathaus könnte vergrößert werden. Der
Bebauungsplan lässt noch weitere 20 Parkplätze zu. Für weitere Parkplätze gab es
bisher allerdings weder in der Verwaltung noch bei der Mehrheit der
Gemeinderatsmitglieder Rückenwind.
6. Volksbankparkplatz
Seit dem Bau der ersten Schranke zum VB-Parkplatz vor vielen Jahren gab es
immer wieder Diskussionen um die Nutzung des Parkplatzes. Das Themenfeld ist
schwierig, weil es hier um Privatflächen geht, auf die die Gemeinde nur mittelbar
Einfluss nehmen kann. Im Rahmen der partnerschaftlichen Zusammenarbeit
zwischen Gemeinde und ortsansässigen Betrieben eröffnen sich dennoch immer
wieder Optionen.
Mit der letzten Neuerung entfielen die Schranken, dafür wurde aber ein modernes,
kameragestütztes Parkraumbewirtschaftungssystem aufgebaut. Eine halbe Stunde
frei parken ist schön und reicht auch für den Kurzbesuch in der Volksbank oder der
Apotheke aus. Für den Arztbesuch oder die Physiotherapie reicht der Zeitansatz
aber nicht.
Eine Kostenpflicht für längeres Parken ist grundsätzlich nicht zu beanstanden.
Finden wir kommunalpolitisch nicht schön, können aber formal daran wenig ändern.
Wir werden UNS allerdings dafür einsetzen, dass der Gemeindedirektor in
Gesprächen mit dem Parkraumbewirtschafter darauf hinwirkt, dass wenigstens
Vergünstigungen für Schwerbehinderte eingeführt werden und vor allem, dass die
Nutzung des Parkplatzes an Wochenenden kostenfrei möglich ist. Das ist bei
Großveranstaltungen wie Faslamsumzug, Herbstmarkt, etc. sehr wichtig.
Außerdem wünschen wir UNS den Einbahnstrassenverkehr zurück, den wir in der
„Schrankenphase“ hatten. Jetzt können Fahrzeuge auch von der Kirchenseite her
auf den Volksbankparkplatz einfahren. Dabei kommt es dann zum Begegnungs-
verkehr mit ausfahrenden Fahrzeugen in einem Bereich, wo durch parkende
Fahrzeuge ohnehin zu wenig Platz vorhanden ist. Im Ergebnis muss dann rangiert
und u.U. sogar zurückgefahren werden. Das sind unnötige Gefahrenpunkte, die der
Parkraumbewirtschafter verhindern könnte.
Der Gemeinderat hat hier insgesamt wenig Steuerungsmöglichkeiten, aber
zumindest sollte der Gemeindedirektor das Gespräch suchen und im besten Fall
Lösungs- und Verbesserungsmöglichkeiten abstimmen.
7. Dorfteich/Regenrückhaltebecken/Wassertretanlage
Das Regenrückhaltebecken in der Winsener Strasse (besser bekannt als Dorfteich)
nimmt die Strassenabwässer von den oberhalb liegenden Strassen bis hin zum
Steinberg auf. Schadstoffe lagern sich im Teich ab und das „geklärte“ Wasser wird
dann in die Schmale Aue geleitet. Über die letzten 30 Jahre hat sich dort ein
erhebliches Schlammvolumen angesammelt, was nun ausgebaggert, entwässert
und in deiner Deponie abgelagert werden muss. Im späten Frühjahr sollen die
Arbeiten abgeschlossen werden und der Zugang zum Dorfteich über die Auebrücke
wieder öffnen.
Hier befindet sich auch eine Wassertretanlage, die seinerzeit von der Rentnertruppe
IGH in Eigenleistung in die Schmale Aue eingebaut wurde. Ratsherr Ludwig
Riebesehl hatte das Projekt maßgeblich vorangetrieben. Ihm lag die Förderung des
Tourismus immer am Herzen. Landkreis und Gemeinde Hanstedt wurden allerdings
von der Fertigstellung des Bauwerkes überrascht und waren nicht wirklich in die
Planung eingebunden; schon gar nicht gab es eine Baugenehmigung.
Da das Ergebnis aber überzeugte und gefiel, wurde die ingenieurtechnische Planung
und Baugenehmigung auf Kosten der Gemeinde nachträglich eingeholt;
unbürokratisch und bürgerfreundlich. Augenzwinkernd stellten die Teilnehmer des
Rundganges fest, dass es ansonsten wohl heute noch immer keine
Wassertretanlage in Hanstedt geben würde.
8. Gartenbereich des ev. Gemeindehaus in der Harburger Straße
Die St. Jakobi-Kirchengemeinde hat im letzten Jahr den Hanggarten des
Gemeindehauses terrassiert, so dann nun mit einem wunderschönen Blick auf die
Schmale Aue der Hang sehr gut für Veranstaltungen genutzt werden kann. In Kürze
soll hier noch eine kleine Hütte entstehen. In Absprache mit der Kirchengemeinde
kann der Garten genutzt werden. Wieder ein neues, kleines Highlight in Hanstedt.
9. Neubauvorhaben Mehrfamilienhäuser in der Harburger Straße
Aktuell wird das Grundstück gegenüber vom Restaurant Heidekrug überplant. Neben
einem Neubau des Wohnhauses entstehen hier auch 20-24 Wohnungen in 2
Mehrfamilienhäusern. Wolfgang Witte erläuterte, dass über einen städtebaulichen
Vertrag für 2 Wohnungen ein etwas günstigerer Mietpreis vereinbart werden konnte.
Der wird allerdings nur wenig unter den ortsüblichen Neubaumieten von z.Zt. etwa 14-15 Euro/qm liegen. Noch günstiger kann im Moment nur die kommunale
Wohnungsbaugesellschaft des Landkreises Harburg (KWG) bauen. In Quarrendorf
entstehen bis zum Sommer 2026 etwa 12 Sozialwohnungen und 5 bezahlbare
Wohnungen mit einem Mietpreis von 8 bis 9 Euro/qm. Die Gemeinde engagiert sich
in der KWG jährlich mit einem fünfstelligen Betrag und bringt – soweit möglich –
kostengünstige Grundstücke ein.
In der Osterheide konnten bereits vor einigen Jahren 2 Mehrfamilienhäuser nach
diesem Modell gebaut und vermietet werden. Seinerzeit brachte Hanstedt ein
Regenrückhaltebecken, was nicht mehr gebraucht wurde, als Baugrundstück
kostenfrei ein.
Die Teilnehmer des Rundganges machten sich einige Sorgen um die
verkehrstechnische Erschliessung des Grundstückes. Zwischen Ehrenmal und
Kunsthaus Haigel ist es kurvig und für ausfahrende Fahrzeuge der Verkehr auf der
Harburger Strasse schwer einsehbar. Florian Schönwälder und Wolfgang Witte
teilten diese Sorgen. Es sei nun Aufgabe der Verkehrsbehörde in Winsen, hier
zusammen mit dem Investor und der Gemeinde Hanstedt eine sichere Lösung zu
finden.
10. Freie Evangelische Gemeinde (FEG)
Gerhard Schierhorn schilderte den langen Diskussionsprozess rund um den Neubau
der FEG. Rolf Bösehans als Baubeauftragter der FEG und Rat und Verwaltung
haben eng und sehr gut zusammengearbeitet. Das Ergebnis ist wieder ein
zusätzliches Highlight in Hanstedt – ein Veranstaltungsgebäude für kirchliche
Zwecke aber eben auch für andere soziale und kulturelle Veranstaltungen.
11. Harburger Straße – Fußgängerüberweg
Lange hat es gedauert – nun soll aber noch in diesem Jahr, spätestens im nächsten
Jahr im Bereich Peperhof/ALDI eine Fussgängerampel in der Harburger Straße
kommen. Zuständig ist das Land Niedersachsen mit der Straßenbauverwaltung in
Lüneburg. Das Land wollte zunächst wegen nicht ausreichender Kfz und
Fußgänger Zahlen keinen Fußgängerüberweg bauen. Die Gemeinde Hanstedt
hatte sich dann zwischenzeitlich entschlossen, den Fußgängerüberweg aus der
eigenen Kasse zu bezahlen. Haushaltsmittel in Höhe von fast € 200.000.- wurden
eingeplant. Entsprechende Verträge mit dem Land Niedersachsen lagen auf dem
Tisch.
Vor kurzem hat eine erneute Verkehrszählung ergeben, dass das Land
Niedersachsen nun doch in eigener Zuständigkeit bauen kann und wird.
Kommunale Mühlen mahlen oft langsam, am Ende kommt es aber dann doch oft zu
guten Ergebnissen.
12. Harburger Straße – Peperhof
Gerhard Schierhorn rief noch einmal die Planungs- und Bauphase am Peperhof in
Erinnerung. Die Zusammenarbeit mit dem Investor Hagen Heigel war von Anfang an vertrauensvoll und wertschätzend. Heigel, der zuvor schon das Kunsthaus und die
alte Wäscherei in der Harburger Strasse saniert bzw. neu gebaut hatte, wollte
städtebauliche Akzente setzen und vertraute nicht nur auf die örtlichen
Handwerksbetriebe, sondern auch auf die alten Bautechniken, die unsere
Ortschaften prägten. Das Ergebnis ist mittlerweile eine Mustervorlage für andere
Gemeinden. Hier treffen mehrere Highlights zusammen:
Schöne ortsangepasste Mehrfamilienhäuser, ein attraktiver Außenbereich zum
Entspannen, Ansiedlung von mittlerweile 4 Hausärzten, zwei Hausdamen, die die
Mieter/Bewohner betreuen, die Öffnung der Verbindung zwischen Bultmoor und
Harburger Straße für Fussgänger und Radfahrer.
Viele Wünsche der Gemeinde Hanstedt konnten hier umgesetzt werden und
am Ende gab und gibt es nur Gewinner!
13. Harburger Straße – Gehwege
Von den Teilnehmern des Rundganges kam der Hinweis, dass der Gehweg in der
Harburger Straße zwischen Hs.Nr. 42 und ALDI eine Berg- und Talbahn sei. Die
Inaugenscheinnahme bestätigte das. Hier besteht dringender Handlungsbedarf.
Florian Schönwälder wird die Gemeindeverwaltung in Kenntnis setzen.
14. Im Bultmoor – Gehweg
Bereits nach der Vorankündigung zum Dorfrundgang erreichten die UNS Anrufe aus
dem Bultmoor, dass der dortige Gehweg für Rollatoren und Rollstuhlfahrer nur
schwer zu befahren sei. Einerseits sind auch hier baumwurzelbedingte Schäden
erkennbar. Andererseits verursachen die vielen Grundstückszufahrten mit nicht
ebenen Absenkungen des Bürgersteiges (Gefälle mal zum Grundstück dann wieder
zur Strasse) Probleme. Es braucht große Kraftanstrengungen, um mit den Rollatoren
„Kurs zu halten“.
Auch diese Hinweise geben wir an die Gemeindeverwaltung weiter. Hier muss
vermutlich ein Planer mal drüberschauen; eine einfache Reparatur wird die
Probleme nicht lösen können.
15. Grundschule und OBS/IGS
Wegen der fortgeschrittenen Zeit konnte der Dorfrundgang die Schleife zu den
Schulen nicht mehr realisieren. Hier wären Hinweise zu den notwendigen
Erweiterungen beider Schulen (Grundschule, OBS (auslaufend) und IGS)
gekommen. Das Schulgrundstück ist voraussichtlich auch zukünftig groß genug. Die
Mensa muss kurzfristig erweitert werden, die Schulgebäude mittelfristig. Noch offen
ist die Sporthalle. Auch hier kann Erweiterungsbedarf entstehen.
16. Erneuerung Buchholzer Straße und Feuerwehr
Letzte Station auf dem Dorfrundgang war die Buchholzer Straße und der Neubau
der Feuerwehr. Für 2027/2028 plant der Landkreis Harburg den kompletten Neubau
der Buchholzer Straße von der Sparkasse bis zum Ortseingang.
Florian Schönwälder und Wolfgang Witte erläuterten die Planung. Am Ortseingang wird es einen Fahrbahnteiler nach dem Muster in Schierhorn geben. Im Bereich der
Feuerwehr wird eine Querungshilfe mit Mittelinsel geplant. Ob mit oder ohne
Zebrastreifen war eine intensive Diskussion zwischen den Teilnehmern und mit den
beiden Ratsherren. Eine leichte Verbreiterung des Gehweges auf der Nordseite ist
wohl möglich, aber insgesamt wird die Straßenbreite sich nur wenig verändern.
Schulkinder sollten möglichst durch das Neubaugebiet An den Wiesen zur Schule
gehen oder fahren.
Dann ging es zu guter Letzt um den Neubau der Feuerwehr Hanstedt.
Ortsbrandmeister Peter Lege war vor Ort und konnte auch noch einige Punkte
anbringen. Der Standort in der Ortsmitte ist zwar eigentlich nicht schlecht, aber die
künftige Feuerwehr Hanstedt braucht für ihre ständig wachsenden Aufgaben als
zentrale Stützpunktwehr in der Samtgemeinde Hanstedt ein zukunftssicheres
Grundstück mit Erweiterungsmöglichkeiten. Das kann die Gemeinde Hanstedt am
Ortsausgang Hanstedt Richtung Ollsen (im Nahbereich zum Waldbad) bieten.
Feuerwehr und Samtgemeinderat haben eine lange und intensive Diskussion
geführt. Immerhin dürfte der Neubau der FW Hanstedt am Ende auch deutlich über
€ 6 Mio. kosten. Die Entscheidung konnte aber nur für eine zukunftssichere Lösung
am Ortsrand fallen. Gerhard Schierhorn machte noch einmal deutlich, dass der
Brandschutz eine Pflichtaufgabe der Samtgemeinde sei. Die Einsatzfähigkeit der
Feuerwehr und die Sicherheitsbedürfnisse der ehrenamtlich tätigen
Feuerwehrkameraden müssen im Haushalt der Samtgemeinde abgedeckt werden.
Das erfordert Investitionen in Häuser, Fahrzeuge und Betriebsmittel.
Am Feuerwehrhaus endete der Dorfrundgang, Die Teilnehmer waren sich einig:
Hanstedt hat viele schöne Ecken. Es gab eine Menge an Informationen und manche
Teilnehmer haben ihren Wohnort heute erst so richtig kennen gelernt.
Gerhard Schierhorn, Florian Schönwälder, Wolfgang Witte und Heike Schulenburg machten
zum Abschluss deutlich, dass viele Entwicklungen im Ort vom Gemeinderat und
Samtgemeinderat gesteuert werden. Daher sei es wichtig, dass sich viele Bürger für die
Kommunalpolitik interessieren und sich engagieren – egal für welche Partei oder Gruppe
aber am Liebsten natürlich für die Wählergemeinschaft Unabhängige Nordheide
Stimmen (UNS)!


